Infarktgefahr für unsere Gesellschaft –
Wohin steuert die EU?
Eine Diskussion über die Zukunft Europas


Dienstag, 7. Oktober 2014, 18 Uhr,

IHK Region Stuttgart, Saal 1, Jägerstr. 30, 70174 Stuttgart

 

Einladung


Die Preisverleihung im Rahmen der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Am 12. April 2007 wurde zum fünfzehnten Mal der mit Euro 10.240,00 dotierte Preis der Oskar-Lapp-Stiftung zur Förderung der Erforschung von Herzkrankheiten verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. in Mannheim statt. Aus insgesamt 30 eingereichten Arbeiten wählte das Preisrichterkuratorium folgende Arbeit aus:

1. Preis: Dr. med. Jörg-Detlef Drenckhahn, Berlin,
"Regeneration of the embryonic heart in mice".

 

Frau Ursula Ida Lapp, Aufsichtsratsvorsitzende der Lapp Holding AG, bei den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 10jährigen Bestehen der Oskar-Lapp-Stiftung im Neuen Schloss in Stuttgart am 14. Juni 2002.

Das 10jährige Jubiläum - Ein Lebenswerk wurde 2002 gefeiert

Im Jahr 1992 wurde aus Anlass des Todes von Herrn Oskar Lapp die Oskar-Lapp-Stiftung zur Erforschung von Herzkrankheiten gegründet.

Zur Jubiläumsveranstaltung lud Familie Lapp am 14. Juni 2002 alle 26 bisherigen Preisträger der letzten 10 Jahre, sowie die Mitglieder der Lapp Stiftung, Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Vertreter der Wirtschaft und Forschung in das Neue Schloss in Stuttgart zu einem Festakt ein. Umrahmt vom Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Benjamin Hudson erinnerte man sich an das Leben, das Wirken und die Leistungen von Oskar Lapp. Als Festredner konnte Herr Prof. Dr. Rupert Scholz, MdB, gewonnen werden. In seinem Vortrag "Die private Stiftung - notwendiger Beitrag für den Wissens- und Wirtschaftstandort Deutschland", verwies das Mitglied des Bundestages darauf, dass gerade in Stiftungen die Visionen einer wirklich aktiven und gemeinwohlorientierten Bürgergesellschaft enorme Präge- und Wirkungskraft entfaltet. Gerade in einer Zeit maroder Staatsfinanzen könne dauerhafte soziale Sicherung - zumindest langfristig - nicht erwartet werden. Seine Zukunftsvision: "Auch der grundgesetzliche Sozialstaat und sein Gemeinwohlverständnis müssen sich - wieder - ganz des gesellschafts- und staatspolitischen Subsidiaritätsprinzips besinnen, müssen also staatliche Verantwortlichkeiten und damit auch staatliche Gemeinwohlverständnisse wieder und verstärkt zugunsten von mehr gesellschaftlicher Eigenverantwortung, von mehr gesellschaftlicher Autonomie und damit auch von mehr gesellschaftlich-pluraler Gemeinwohlverpflichtung zurückführen."

Deshalb sei eine Erneuerung des momentan praktizierten Stiftungsgesetzes dringend notwendig. Scholz forderte einen institutionellen Wechsel vom Konzessionssystem zum verfassungsgemäßen Normativsystem sowie entsprechende Verbesserungen im Steuerrecht. Denn angesichts der enormen wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen bedürfe es künftig verstärkt des Zusammenwirkens staatlicher Aufgabenträger mit privaten Förderern und privaten Stiftungen in Forschung und Wissenschaft. Denn nur private Stiftungen gewährleisten die Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit der finanziellen Mittel, auf die es in Wirtschaft und Forschung ankommt. Ein ebenso hervorragendes wie repräsentatives Beispiel für die Mobilisierung privater Eigenverantwortung im Wissenschafts- und Kulturbereich bilde die Oskar-Lapp-Stiftung.

Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung war mit Sicherheit die Ausgabe des anlässlich des Jubiläums erstellten Buches: "1992 - 2002 - 10 Jahre Oskar-Lapp-Stiftung". Inhalt des Buches ist der Werdegang Oskar Lapps, seine Ideen und Grundsätze, sein Leben und seine Erfolge. Ebenso werden die Arbeiten der bisherigen Preisträger vorgestellt. Auch der Geschichte und den Aufgaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie ist ein Kapitel gewidmet.