Der Oskar-Lapp-Preis zeichnet bahnbrechende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Kardiologie aus.

Der Oskar-Lapp-Forschungspreis wird seit 1993 vergeben. Die bahnbrechenden Forschungsarbeiten vieler junger Ärztinnen und Ärzte in den vergangenen Jahren haben sich mit den neuesten Feldern der Kardiologie befasst, bis hin zu biochemischen und molekularen Fragestellungen zur Funktion von Herzmuskelzellen.

Auch in der Zukunft wird die kardiologische Forschung neue Wege suchen und gehen. Und diese Zukunft gehört den jungen Menschen, Ärztinnen und Ärzten, die Diagnose und Therapie der Herz- und Kreislauferkrankungen verbessern wollen.

Und vieles ist schon geschehen in der Forschnung, unterstützt durch die Oskar-Lapp-Stiftung:

Hier einige Beispiele

1997: Die Ergebnisse der Arbeit zeigten erstmalig die zellulären und molekularen Veränderungen (elektrisches Remodeling) der veränderten Erregungsrückbildung bei Störungen des Schilddrüsenstoffwechsels. Dies ist von wichtiger klinischer Bedeutung, da insbesondere die Hyperthyreose ein häufiger Risikofaktor für das Auftreten von Vorhofflimmern ist.

1998: Die prämierte Arbeit konnte erstmals zeigen, dass es einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Infektion des Herzens mit dem Coxsackie-Virus und der Herzmuskelschwäche gibt.

2000: In der preisgekrönten Arbeit konnte erstmals ein molekularer Mechanismus der enterovirus-induzierten Kardiomyopathie identifiziert und eine Gemeinsamkeit zwischen genetischen und erworbenen Ursachen der dilatativen Kardiomyopathie aufgezeigt werden.